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LIGNA 2019, 27. - 31. Mai
Erfolgsstorys

SERRA: "Wer der LIGNA fernbleibt, ist selbst schuld"

Für die SERRA Maschinenbau GmbH war und ist die LIGNA der Schlüssel zum Weltmarkt. Im Direktvergleich, den die Messe ermöglicht, sichert sich der Sägewerksspezialist seine Wettbewerbsvorteile.

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"Die LIGNA ist für uns die Nr. 1".

Johann Fritz, Geschäftsführer der SERRA Maschinenbau GmbH

"Wer sich auf der Messe versteckt oder gar fernbleibt, ist selbst schuld und für den Markt unbedeutend", findet Johann Fritz, der Geschäftsführer der SERRA Maschinenbau GmbH.

Mit einem Beispiel unterstreicht Fritz die Bedeutung der Messe: "Wir haben auf der LIGNA 2015 ein Sägewerk nach Hawaii verkauft – an Steve McMinn. Der hat sich auf die Herstellung von Tonholz spezialisiert und betreibt bei Seattle seit vielen Jahren ein SERRA-Sägewerk. Die berühmten Taylor Guitars werden aus seinem Holz gefertigt."

"Unser Sägewerk ist für McMinns Arbeit unverzichtbar", erklärt Johann Fritz, "weil er nur mit SERRA-Technologie den Stamm so drehen und klemmen kann, dass er immer das Optimum herausholt. Seit einiger Zeit gibt es den Trend, Gitarren aus dem sehr dunkelroten Koa-Akazien-Holz zu fertigen – das wächst aber nur auf Hawaii. Deshalb gründete McMinn eine Dependance im Pazifik und betreibt nun an zwei Standorten ein Sägewerk von uns."

Blickfänge für neue Kunden

Seit jeher spielt die LIGNA eine Schlüsselrolle in der SERRA-Geschichte: "Schon 1990, bevor er die Firma am Chiemsee aufgebaut hatte, kam unser Firmengründer Hans Fritz senior mit einem mobilen Sägewerk nach Hannover. Die LIGNA galt da bereits als weltweit bedeutendste Messe für Holzbearbeitungsmaschinen", so der heutige SERRA-Chef. "Für eine junge Firma mit wenig Startkapital und absolut neuem Maschinenkonzept war und ist die LIGNA der beste Marktplatz, um internationale Kontakte zu knüpfen", sagt Johann Fritz. "Man stelle sich vor, die LIGNA fände nicht in Deutschland, sondern irgendwo in Übersee statt … – wir hätten uns die Teilnahme damals nicht leisten können. So aber konnten wir schnell internationale Märkte erschließen. Heute arbeiten unsere Maschinen in 76 Ländern der Welt sehr erfolgreich."

Akquise, Verkauf, B2B-Kontakte, Imagepflege – das sind die vier Ziele, die SERRA mit seiner Messebeteiligung verfolgt und akribisch vorbereitet: "In unserem Kundenmagazin haben wir sehr erfolgreich auf die LIGNA hingewiesen und Einladungen integriert, Interessenten wurden per Mailing kontaktiert", schildert Fritz die Maßnahmen. "Außerdem haben wir uns bemüht, einen besonders auffälligen Messestand zu konzipieren. Speziell im Freigelände ist uns das gelungen. Hier hörten wir oft von Besuchern, dass wir den schönsten Stand hätten."

Ein SERRA-Highlight 2015 war der neue Trockenschärfautomat Shark 200. "In den letzten 18 Jahren gab es keinen deutschen Hersteller, der die Trockenschleiftechnik für Bandsägewerke weiterentwickelt hat. Für unsere Kunden sind Nassschleifgeräte meist nicht praktikabel", erläutert Johann Fritz. Zudem wurde eine neuartige Mehrkopfbandsäge gezeigt, die im Nachschnittbereich eingesetzt werden kann. Neben den SERRA-Ständen in der Halle und auf dem Freigelände zeigten die Niedersächsischen Landesforsten unter dem Expo-Dach einen SERRA-Spannungssimulator im Einsatz. Die Sonderschau zur Verarbeitung von Kunst- und Verbundstoffen enthielt ebenfalls Exponate, die mit neuer SERRA-Technologie gesägt worden waren.

Stehvermögen im Wettbewerb

Um im globalen Wettbewerb mitzuhalten, hält SERRA die LIGNA-Präsenz für extrem wichtig: "Jeder Aussteller von horizontalen Bandsägewerken, wie wir sie bauen, erhöht die Werbeausgaben für diesen Maschinentyp. Deshalb ist uns jeder Mitbewerber willkommen." Den praktischen Vorführungen auf dem Freigelände misst Johann Fritz besondere Bedeutung bei: "Im direkten Vergleich ist für den Besucher schnell erkennbar, wer die höhere Qualität, die besseren Konzepte und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet." 2015 – das Jahr des 25. Firmenjubiläums – war das erfolgreichste in der SERRA-Historie.

"Die LIGNA lief sehr gut und wir konnten unseren Anspruch auf Marktführerschaft in unserer Nische weiter ausbauen. Insgesamt sind wir mit der Wirtschaftlichkeit unseres Engagements sehr zufrieden."

Johann Fritz, Geschäftsführer der SERRA Maschinenbau GmbH

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