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Vernetzte Fertigung

Die Formatkreissäge als vernetzte Maschine

Seit 110 Jahren stellt Altendorf Formatkreissägen her – kaum ein Hersteller besitzt ein derart umfassendes Know-how für ausschließlich ein Produkt.

24.11.2016

Was bedeutet Industrie 4.0 für einen solchen Hersteller? Geschäftsführer Jörg F. Mayer beantwortet diese Frage.

Altendorf

"Erst einmal versuchen wir für uns zu fassen, was es konkret heißt. Einheitliche Definitionen für den Begriff Industrie 4.0 gibt es bislang nicht. Jeder versteht darunter etwas anderes und im Idealfall eben das, was das Unternehmen selber bereits macht. In Form von Produkten oder auch Dienstleistungen haben wir uns jetzt darauf konzentriert, die Formatkreissäge als vernetzte Maschine im Produktionsprozess zu definieren. Eigentlich eine Option, die wir seit Jahren anbieten, allerdings ohne besonderen Fokus oder größere Weiterentwicklung.

Die Bereitschaft auf Kundenseite, sich mit Vernetzung auseinanderzusetzen, steigt definitiv. Deshalb müssen wir alle vor- und nachgeschalteten Prozesse viel stärker berücksichtigen und mit den entsprechenden Herstellern sprechen, sonst kommt es zu keiner stimmigen Lösung: Die Altendorf-Säge muss in Sachen Schnittstellen zu den Maschinen der Umgebung passen - Alleingänge bringen nichts.

Bei uns steht erst relativ kurzfristig fest, worauf unser Schwerpunkt bei den großen Messen liegt – diesen Luxus können wir uns aufgrund unseres Standdesigns und dem Produkt glücklicherweise leisten: Neben dem neuen Luftkissentisch auch die komplett neue "Altendorf-Navigation"’ an der Formatkreissäge. Diese Idee verfolgen wir seit Jahren, getragen durch Anwendungen im Ausland. Visualisierungen über Bildschirme erleichtern an der Standardformatkreissäge die Bedienung. In vielen Ländern fehlt es oft an fachlichem Hintergrund der Bediener, was die Möglichkeit von Bedienungsfehlern in der Praxis massiv erhöht.

Die umfassende "Altendorf-Navigation" ist eine konkrete Anleitung zur Arbeit an der Maschine, führt den Bediener durch die einzelnen Arbeitsschritte. Mit dem Ziel, Fehler zu vermeiden, den Bediener abzusichern und um unnötige Rüstzeiten zu vermeiden. Neben der reinen Anbindung der Maschinen gehört eine solche Visualisierung auch in unsere Definition zu Industrie 4.0, passt also auch sehr gut zu diesem erneuten Schwerpunkt der LIGNA."

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