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Industrie 4.0

Forschungsprojekt "Toolcloud": Mehr Transparenz im Werkzeughandling

In Industrieunternehmen kommen zahlreiche Werkzeuge zum Einsatz, die oft auf mehreren Maschinen eingesetzt werden. Da ist es nicht leicht, den Überblick über den Zustand – und teilweise sogar den Verbleib – der einzelnen Werkzeuge zu behalten.

08.03.2017
Logo ToolCloud

Um das zu ändern, arbeitete ein Unternehmenskonglomerat, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, an einer vollautomatischen Werkzeugüberwachung: der "Toolcloud".

Als Hersteller von industriellen Werkzeugen hat Leuco ein besonderes Interesse daran, dass die "Toolcloud“" ein Erfolg wird. Die "möbelfertigung" sprach mit Produktmanager Paul Götz und Alexander Steinhart vom Fachbereich IT, beide Leuco, über den aktuellen Stand der Dinge.

"Es wird definitiv auf der LIGNA etwas präsentiert werden", verspricht Paul Götz. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die automatische Datenerhebung und die Prozessstruktur vom Warenein- bis -ausgang perfekt ist." Auch die anderen Projektpartner sind dabei, alle Schnittstellen zu perfektionieren, damit die Überwachung der Werkzeuge lückenlos möglich ist.

"Bisher gab es keine spezielle Erfassung. Nun wird jedem einzelnen Werkzeug, das im Umlauf ist, eine eigene Identität zugeordnet", erklärt Alexander Steinhart. Was genau bedeutet das aber für den Kunden? "Die Leistung eines Werkzeugs ist für jeden Anwender in Grenzwerte gefasst. Gemessen wird die Leistung permanent. Sollte diese einbrechen oder abweichen, wird der Anwender benachrichtigt. So wird die maximale Standzeit der Werkzeuge optimal ausgenutzt", fasst Götz die Grundidee zusammen. "Als Leuco haben wir da klar den Mehrwert des Kunden im Blick, wir machen unsere Produkte damit ja auch leicht mit dem Wettbewerb vergleichbar."

Leuco iBlade-Dateneinlesen

Im Idealfall gleicht die Maschinensteuerung das Werkzeug permanent mit Parametern ab, die in der "Toolcloud" gespeichert sind. Da ältere Maschinen in der Regel nicht über die notwendige technische Ausstattung dafür verfügen, arbeitet zeitgleich ein Unternehmen an einer App, die mit der "Toolcloud"“ verbunden ist. Damit würde ein manueller Schritt im Prozess notwendig werden, indem zum Beispiel ein Barcode auf dem Werkzeug mit dem Smartphone gescannt wird.

"Für uns als Werkzeughersteller ist die Transparenz interessant, die die Cloud bietet. Wir haben einen Überblick über alle unsere Werkzeuge, die im Umlauf sind und können sie so optimieren", ergänzt Götz.

Wie genau die "Toolcloud" auf der LIGNA präsentiert werden wird, steht noch nicht endgültig fest. Ob an einem Stand der Projektgruppe oder an allen oder eventuell auch auf einer gesonderten Fläche, soll noch entschieden werden.

LEUCO auf der LIGNA

Auf der LIGNA 2017 konnten Sie LEUCO direkt vor Ort erleben und sich die neuesten Produkte und Services live präsentieren lassen. mehr

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