Anzeige

LIGNA 2017, 22. - 26. Mai

LIGNA 2017, 22. - 26. Mai
Startseite>News>Artikel
Industrie 4.0

Handwerk trifft Hightech

Wachsende Anforderungen der Kunden an Endprodukte fordern die Forst- und Holzbranche mehr denn je. Im Zentrum des Wandels steht die vernetzte Fertigung im Sinne von Industrie 4.0, die die Holzindustrie in Zukunft immer weiter verändern kann – und wird.

16.12.2016

Alle zwei Jahre präsentieren über 1.500 Aussteller ihre zukunftsweisenden Lösungen und technischen Innovationen den rund 93.000 Besuchern auf der Weltleitmesse für die Holzbe- und –verarbeitung, der LIGNA. Unter dem Motto "Making more out of wood" wird das Thema Nachhaltigkeit groß geschrieben. Teilnehmer können sich bei der zukunftsweisenden Plattform besonders über die neusten Trends und Entwicklungen unter anderem in den Bereichen Werkzeuge, Maschinen und Energiegewinnung aus Holz informieren.

Das bietet die LIGNA 2017

"Marktplätze sind Spiegel der Branche. Spiegel dessen, was sich neu entwickelt. Vor diesem Hintergrund ist jede Veranstaltung anders", erklärt Christian Pfeiffer, Leiter der LIGNA. 2017 präsentiert sich die Holzmesse mit neuem Layout. Außerdem stehe nun – nach Absprache mit Verband und Ausstellern – die technische Orientierung im Vordergrund, nachdem zuvor besonders auf die Betriebsgröße der Besucherzielgruppe geachtet habe. Eine weitere Neuerung ist, dass die Themen Automatisierung und Oberflächen dank des steigenden Interesses nun erstmalig eigene Ausstellungsbereiche haben. Dabei können sich die Besucher auf namhafte Aussteller wie Siemens, Beckhoff, Igus und SEW freuen. Schwerpunkte im neuen Jahr sollen besonders die vernetzte Fertigung, die in allen Bereichen zunehmend relevanter wird sowie die Verarbeitung von Kunst- und Verbundwerkstoffen sein. Die eigentliche Schwierigkeit ist jedoch, wie es ein Messeveranstalter schafft, die Bedürfnisse der Besucher und Aussteller gleichermaßen zu befriedigen. Laut Pfeiffer habe er zwei Aufgaben: zum einen stellt die LIGNA einen vollständigen Weltmarktplatz der Holzbe- und –verarbeitung zusammen. Zum anderen kommuniziert sie das auch mit der Öffentlichkeit. Dabei treffen alle wichtigen Anbieter der relevanten Technologien von Anlagen, Maschinen und Werkzeugen alle zwei Jahre bei der LIGNA aufeinander und präsentieren ihre Produkte, Neuheiten und Dienstleistungen, weshalb die Firmen ihre Innovationszyklen sogar nach der LIGNA ausrichten.

Industrie 4.0 ist eine Zielbildformulierung

Doch was können Besucher eigentlich live auf der LIGNA erleben? Sie bietet Schreinern, Tischlern, Zimmerern genau das, was sie brauchen, um erfolgreich als Unternehmer im Markt zu bestehen. Gesteuert durch die Nachfrage der Verbraucher muss ein Handwerksbetrieb heutzutage individuell aufgestellt sein, um weiterhin auf die Wünsche der Endanwender reagieren zu können. Dabei wird der Einsatz moderner Technologien immer wichtiger. Dabei hilft Industrie 4.0 besonders. Das Bild einer komplett vernetzten Wertschöpfungskette scheint auf der LIGNA zum Greifen nah. Laut Pfeiffer handelt es sich bei Industrie 4.0 um eine Zielbildformulierung, deren Entwicklungspotenzial ganz offensichtlich ist. Bereits auf der letzten LIGNA war die vernetzte Fertigung ein Highlight. "Die LIGNA ist eine Präsentationsveranstaltung auf der Maschinen laufen, wo es Aktionen gibt und die Produktion unter Realbedingungen stattfindet", berichtet Stephanie Wagner, Project Manager der LIGNA, von den Impressionen des letzten Jahres. Es gab sogar eine Weltpremiere: "In der Halle 26 war eine voll vernetzte Anlage der Homag Group aufgebaut, so dass die Besucher live die vernetzte Produktion eines Möbelstücks mitverfolgen konnten. Das war einzigartig von Gesamtlänge und logistischem Aufwand."

Anzeige