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Möbelfertigung

Prozesse optimieren mit Inline-Scanner

Mit dem Streben nach höherer Effizienz steigt in der Möbelindustrie der Automatisierungsgrad. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Prozesse müssen erfasst und gesichert werden, um im nächsten Schritt die Optimierung voranzutreiben. Deshalb investierte Beckermann Küchen in weitere Messtechnik aus dem Hause Hecht Electronics, nachdem der erste Scanner bereits im Jahr 2002 installiert worden war.

14.01.2017
Beckermann Hecht

So ist eine vollständige Kontrolle der Möbelteile unmittelbar nach der Anlieferung möglich. Im Prozess werden die Möbelteile über den Scanner gefahren. Dann findet ein Abgleich der gemessenen Maße mit dem Datenbestand des Auftrags statt. Das Gerät ist in der Lage, die angelieferten Rahmen, Glasfronten, Fronten oder Korpusteile in Länge, Breite, Stärke, vier Winkeln sowie Ausschnitten mit einer Genauigkeit von 0,3 Millimetern zu vermessen.

Dafür werden die Teile händisch auf das Transportband gelegt und laufen unter dem 1.000 Millimeter breiten Scanner mit einem reduzierten Vorschub von nur 15 Metern pro Minute durch. Der Bediener erhält in Echtzeit eine Rückmeldung hinsichtlich Gut- oder Fehlteil. Zusätzlich erfolgt ein Abgleich mit der Datenbank der laufenden Fertigungsaufträge. Die Kommission wird auf Vollständigkeit geprüft und eine Dimensionskontrolle am Wareneingang durchgeführt.

Auch Teile, die lackiert sind und deshalb über kein Barcode-Etikett verfügen, lassen sich mit dem Scanner eindeutig identifizieren. So kann ein Abgleich auf Vollständigkeit gemacht werden und eine eindeutige Zuordnung zu laufenden Fertigungsaufträgen.

Bei Übereinstimmung der Soll und Ist-Daten folgt sofort der Druck der für die weitere Produktion erforderlichen Aufkleber. Abweichungen führen sofort zur Fehleranzeige – einer schnellen Behebung steht dann nichts im Wege.

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