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LIGNA 2019, 27. - 31. Mai
Sonstige

LIGNA 2017 geht mit neuem Flächenkonzept an den Start

Handwerk und Industrie in der Holzbearbeitung setzen immer stärker die gleichen Technologien ein, eine Trennung ist kaum mehr auszumachen. Dieser internationale Markttrend hat auch Auswirkungen auf die LIGNA, die Weltleitmesse für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge zur Holzbe und -verarbeitung.

18.04.2016

Handwerk und Industrie in der Holzbearbeitung setzen immer stärker die gleichen Technologien ein, eine Trennung ist kaum mehr auszumachen. Dieser internationale Markttrend hat auch Auswirkungen auf die LIGNA, die Weltleitmesse für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge zur Holzbe und -verarbeitung. Sie geht 2017 mit einem neuen Flächenkonzept an den Start, das auf der einen Seite die Marktentwicklung aufgreift und gleichzeitig die LIGNA für den Besucher noch effizienter macht. Die Aussteller stehen hinter dem neuen Konzept.

Hannover. Zur LIGNA 2017 wird erstmals das neue Flächenkonzept umgesetzt, das die Deutsche Messe und der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen gemeinsam mit den Austellern entwickelt haben. "Wir verfolgen damit zwei Ziele: Wir bilden die Trends und Entwicklungen des Marktes besser ab und wir erreichen für die Besucher mehr Effizienz", sagt Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen.

Christian Pfeiffer, Leitung LIGNA von der Deutschen Messe ergänzt: "Mit der neuen Anordnung der Themen machen wir auch auf dem Messegelände deutlich, dass die Technologien der Holzbearbeitung im Handwerk und der Industrie immer stärker zusammenwachsen."

Die neue Struktur umfasst insgesamt sieben Angebotsschwerpunkte:

Die Bereiche werden auch räumlich auf dem Messegelände neu angeordnet; dadurch werden noch bessere thematische Übergänge ermöglicht.

"Wir sind bereits in die Aufplanung der Aussteller eingestiegen und treffen auf ein überaus positives Feedback. Die Marktführer der Branche sind platziert, die Planung geht jetzt weiter. Das Konzept ist voll aufgegangen", sagt Dr. Bernhard Dirr.

Die Wege werden künftig kürzer, die Themenbereiche kompakter und klarer strukturiert. "Der entscheidende Vorteil für den Kunden: Er findet das, was er sucht, künftig schneller", sagt Christian Pfeiffer.

Die Marktführer sind auf unterschiedliche Hallen verteilt. In den Hallen 11 bis 15 und in Halle 27 werden Werkzeuge, Maschinen und Anlagen für die Einzel- und Serienfertigung ausgestellt. Dabei wird beispielsweise Biesse in Halle 11 ausstellen, IMA in Halle 12, SCM und Felder neben Anbietern von Elektrowerkzeugen in der Halle 13, HOMAG in den Hallen 14 und 15 und Weinig in Halle 27

Die Oberflächentechnik erhält zur kommenden LIGNA in Halle 17 einen eigenen Ausstellungsbereich, der thematisch und auch räumlich in der Nähe der Holzwerkstoffherstellung in Halle 26 steht, in der Siempelkamp und Dieffenbacher ausstellen. Ebenfalls in Halle 26 wird Energie aus Holz platziert, in direkter Nachbarschaft zur Sägewerkstechnik in Halle 25 mit Linck, Möhringer und EWD. Einen komplett neuen Angebotsbereich bildet die Halle 16 mit Maschinenkomponenten und Automatisierungstechnik. Hier zählen die elektrische Automation, Antriebstechnik, Datenaustausch und Automatisierungssoftware zu den wichtigsten Themen, die die Aussteller in Halle 16 im Übergang von Oberflächentechnik und Fertigbearbeitung zeigen.

Die Forsttechnik wird sich weiterhin im Freigelände und in den Pavillons unter dem EXPO-Dach präsentieren. Auch hier bringt die neue Hallenstruktur positive Synergien. Die angepasste Flächenstruktur im Freigelände wird maßgeblich von den Schwerpunkten der Produktionskette vorgegeben.

Zur weltweit wichtigsten Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbe- und -verarbeitung stellten im vorangegangenen Jahr 1 552 Aussteller, davon 56 Prozent aus dem Ausland, auf einer Nettoausstellungsfläche von 121 195 Quadratmetern aus. Zu den Top-Ausstellernationen zählten neben Deutschland, Italien und Österreich die Volksrepublik China, Schweden und die Vereinigten Staaten von Amerika. 93 099 Besucher, 40 Prozent davon aus dem Ausland, verschafften sich ein Bild von den Neuheiten und haben in hohem Maße in innovative Technologien investiert.

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