Die Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen erleben derzeit nach einem Jahr des Abschwungs einen deutlichen konjunkturellen Aufwärtstrend – es herrscht wieder Zuversicht.
Bereits jetzt ist die Vorfreude auf die mit Abstand weltgrößte Messe für Technologien für die Holz- und Möbelbranche und Bioenergie aus Holz zu spüren.
Die globale Finanzkrise, das Abflauen der Baukonjunktur und die Schwäche auf dem Holzmarkt wirkten sich stark negativ aus. Seit Ende 2009 zieht die Nachfrage nach Maschinen und Werkzeugen zur Holzbe- und verarbeitung wieder merklich an.
Innovations- und Investitionstreiber sind die Technologien zur Ressourceneffizienz. Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen, unterstreicht: "Das Thema Ressourceneffizienz treibt zurzeit die gesamte Holzverarbeitung um. Die Bearbeitung von Holz ist im Vergleich zu anderen Industrien per se weniger energieintensiv, der Anteil der reinen Materialkosten dagegen besonders hoch.
Deswegen steht zwar eine energiearme Verarbeitung auch auf der Tagesordnung. Stärker noch interessiert aber die effiziente Nutzung des Rohstoffes Holz und damit eher Fragen von Verschnittminimierung, Verarbeitungsverfahren und Reststoffverwertung.
Hier gibt es in vielen Bereichen noch Effizienzpotentiale, die bei den steigenden Rohstoffpreisen noch einfacher gehoben werden können. Der Einsatz effizienter Maschinen und Fertigungskonzepte ist damit der entscheidende Erfolgsfaktor bei steigenden Preisen für Rohstoffe, Energie und Personal. Auf der LIGNA werden dazu die neuesten Entwicklungen präsentiert." Mit einem Welthandelsanteil von 30 Prozent ist Deutschland Weltmarktführer in diesem Segment.