Förster Günter Schröder und die Energieberater Carsten Brüggemann, Michael Kralemann und Christian Ihl (v.l.).
Bei der Umstellung auf erneuerbare Energien liegt der Energieträger Holz ganz vorn. Seine effiziente Gewinnung und Nutzung und die Versorgung von Wärmekunden über ein Nahwärmenetz standen am 31. Mai im Mittelpunkt der Fachtagung, ausgetragen vom Deutschen Landwirtschaftsverlag und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
Für Waldbesitzer, die verschiedene Märkte bedienen wollen, kommt es auf die richtige waldbauliche Strategie an, mit der die entsprechenden Sortimente bereit gestellt werden können. Zu den Kunden zählen nicht nur die Abnehmer in der Holzverarbeitungs- und Sägeindustrie, sondern auch Holzenergienutzer, die eine wachsende Einschlagsmenge beanspruchen.
Günter Schröder, Leiter des Forstamtes der Stadtwerke Hannover, erklärte die waldbaulichen Möglichkeiten einer marktgerechten Holzproduktion. Carsten Brüggemann von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erläuterte den allgemeinen Stand der Technik der energetischen Nutzung von Holz und stellte die Neuheiten auf der LIGNA vor.
Weil die für eine energetische Nutzung geeigneten Waldholzsortimente langsam knapp werden, soll die Holzgewinnung vom Acker Unterstützung leisten. Unter welchen Bedingungen sich der Anbau von Pappeln und Weiden im Kurzumtrieb rechnet und wie eine Vermarktung von Wärme über ein Nahwärmenetz funktioniert, zeigten die Experten vom Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe Christian Ihl und Michael Kralemann.