Aber auch wer sich über Feinstaub keinen Kopf zerbricht, hat oft Bedenken, auf Holz umzustellen, denn eine Holzfeuerung – so glauben noch immer viele – ist eine mühsame Angelegenheit. Tatsache ist: Wer es früher trotz Holzofen durchgehend warm haben wollte, musste zuerst Holz hacken, es dann in den Ofen schichten und entzünden, schließlich ständig nachlegen und die Luftzufuhr regeln. Am Ende galt es auch noch, die Asche zu beseitigen.
Mittlerweile gibt es den Brennstoff Holz aber in vielen unterschiedlichen Formen. In der Tabelle sind Vor- und Nachteile der gängigsten Produkte aufgeführt. Generell gilt: Wer auf dem Land wohnt und körperliche Arbeit nicht scheut (Holz transportieren und selbst zerkleinern), kommt in der Regel mit Holzabfall aus der örtlichen Forstwirtschaft ganz besonders günstig weg.
Sowohl Hackschnitzel als auch Pellets und Briketts bestehen aus zerkleinertem Holz. Dieses kann aus ganz unterschiedlichen Quellen stammen (siehe Tabelle), z.B. aus Forstabfällen, aus Abfall aus Sägewerken, aus Flur- und Schwemmholz oder aus Holzpaletten und anderem Altholz. Der Vorteil dieser drei Formen: kein Zerkleinern und gleichmäßigere Brenneigenschaften. Soweit bereits anderweitig genutztes Altholz enthalten ist, können allerdings Verunreinigungen – z.B. Imprägnierstoffe und Lackreste – enthalten sein.